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Wisst ihr, woher es kommt, dass wir Fastnacht feiern?
Und warum das in der katholischen Kirche durchaus einen Platz hat?

Zuallererst ging es um die Nacht vor dem Fasten.
Vierzig Tage – ganz biblisch – haben sich die Christen auf das Osterfest vorbereitet. Und damit keine Nahrungsmittel verderben, hat man sie alle noch aufgebraucht: das Schmalz, die Butter, die Eier, die Milch … auf all das wurde verzichtet, auch auf Fleisch …Deswegen: Schmalzkringel, Krapfen …

Dann hat es sich ausgedehnt auf die sechs Tage vor dem Aschermittwoch. Das ist bis heute die „Hoch-Zeit“ der Fasnacht. Die Menschen habe noch einmal getanzt, waren fröhlich und ausgelassen, bevor sie sich auf den Weg durch die Fastenzeit gemacht haben.
Dieser Kontrast ist faszinierend bis heute:
die Fröhlichkeit zu leben, die Freude am Leben auszudrücken, um sich dann genauso vehement auf 40 Tage Verzicht einzulassen.
Immer geht es dabei um den Glauben, um Jesus, um meine Bereitschaft, loszulassen und Freiheit zu erfahren.

Im Mittelalter haben sich dann Bräuche entwickelt, vielleicht weil für die einen die Fröhlichkeit und Ausgelassenheit nichts mit dem Glauben zu tun hatte und sie „verteufelt“ wurde. Nicht umsonst sind dann die anderen in Masken gestiegen und waren noch ausgelassener …

Eine spannende Geschichte!
Wer mehr darüber wissen will: hier gibt es einen Superlink!

Eien herzlichen Gruß und eine herzhaftes Helau von eure Frankenkorrespondentin SM